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Neuerscheinungen

Buchcover: SIGNA IVRIS Band 17, Registerband

Herausgegeben von
Andreas Deutsch, Heidelberg
Gernot Kocher, Graz
Heiner Lück, Halle an der Saale
Clausdieter Schott, Zürich

Franz Gut

Registerband

der Forschungen zur Rechtsarchäologie und Rechtlichen Volkskunde sowie SIGNA IVRIS

zu 40 Jahren Rechts- und Kulturgeschichte in 40 Bänden, mit 378 Beiträgen der Rechtlichen Volkskunde, der Rechtsarchäologie und der Rechtsikonographie

Hardcover, 176 Seiten
ISBN 978-3-941226-56-2
85,00 €


Über den Inhalt

Vorwort und Benutzungshinweise

Von 1978 bis 2007 wurden 24 Bände der Reihe »Forschungen zur Rechtsarchäologie und Rechtlichen Volkskunde« publiziert. Von 2008 bis 2018 folgten weitere 16 Bände der Reihe »SIGNA IVRIS«. Damit sind 40 Bände in 40 Jahren erschienen. Herausgeber der »Forschungen …« war der an der Universität in Freiburg im Uechtland wirkende Dozent, Professor Dr. iur. Louis Carlen, der die Forschungsreihe auch mit zahlreichen wissenschaftlichen Beiträgen förderte. Für die nachfolgende Reihe »SIGNA IVRIS« zeichnen die Herausgeber und Dozenten, Professor Dr. iur. Dr. h. c. Gernot Kocher an der Karl-Franzens-Universität in Graz, Professor Dr. iur. Heiner Lück an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Halle an der Saale, Professor Dr. iur. Clausdieter Schott an der Universität in Zürich und der später dazugekommene Professor Dr. iur. Andreas Deutsch, Leiter des Deutschen Rechtswörterbuches an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Auch diese Herren haben mit zahlreichen Beiträgen die Bände bereichert. Das bereits 40-jährige Werk besteht nun aus 378 Beiträgen von 178 Verfassern und Verfasserinnen, es umfasst mehr als 9000 Druckseiten mit über 2900 Abbildungen. Zweifellos verdient eine derartige wissenschaftliche Forschungsarbeit durch detaillierte Register erschlossen zu werden.

Die Schriftenreihe »Forschungen zur Rechtsarchäologie und Rechtlichen Volkskunde« entstand 1978. Sie bildete ein langersehntes Anliegen der 1962 gegründeten »Rechtlichen Abteilung der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde«. Die Tagungen dieser Abteilung und der nachfolgenden Gesellschaft leitete 1974 bis 1995 Professor Dr. Louis Carlen, damals bis 1994 Ordinarius für Rechtsgeschichte, Kirchen-, Staatskirchen- und Notariatsrecht an der Universität Freiburg im Uechtland. Das Werk gedieh, zahlreiche Beiträge erschienen. Es handelte sich teilweise um Schriftfassungen der Vorträge, welche an den Jahrestagungen der Gesellschaft gehalten wurden, teilweise um reine Aufsätze für diese Schriftenreihe. Die Beiträge stiessen auf reges Interesse und ein wissenschaftliches Fachpublikum. Es folgte 1986 an der Salzburger Tagung die Gründung der »Internationalen Gesellschaft für Rechtliche Volkskunde«. Zwei Jahre später berichtete Louis Carlen im Vorwort der Schriftenreihe: »Neben der jeweiligen Einleitung des Herausgebers sind in den zehn Bänden 91 Beiträge erschienen, von denen, grob gesehen, 46 die Rechtsarchäologie, 40 die Rechtliche Volkskunde und Rechtssymbolforschung und 5 die Rechtssprache betreffen, wobei aber stets auch Überschneidungen bestehen. Die Mitarbeiter, denen wir für ihre Treue danken, stammen aus Dänemark, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien und der Schweiz. Es ist also gelungen, einen internationalen Mitarbeiterstab zu schaffen und damit das Gespräch über die Grenzen hinweg in Gang zu setzen und zu beleben. Das ist menschlich und sachlich nicht unbedeutend. Wir waren bestrebt, neben den anerkannten, etablierten Wissenschaftlern auch junge Forscher zum Wort kommen zu lassen und ihnen ein wissenschaftliches Podium zu bieten«.

Als Ergänzung zur »Internationalen Gesellschaft für Rechtliche Volkskunde«, entstand 1988 auf Initiative von Prof. Dr. Gernot Kocher, Graz und Prof. Dr. Clausdieter Schott, Zürich, der »Arbeitskreis für Rechtsikonographie«, der bald zur »Internationalen Rechtsikonographie-Konferenz« heranwuchs und im Zweijahres-Rhythmus tagt. Aus der Erkenntnis heraus, dass die Visualisierung des Rechts zunehmend an Bedeutung gewinnt, bildete sich die Forschungsdisziplin der »Rechtsikonographie«. Somit bestehen drei in enger Beziehung verbundene Forschungsdisziplinen. Sie untersuchen auf Grund der schriftlichen, gegenständlichen und bildlichen Quellen die historischen Erscheinungsformen der Rechtsanwendung und leisten damit einen wichtigen Beitrag an die Rechts- und Kulturgeschichte.

Im Laufe der Jahre änderten sich die Herausgeberschaft, der Verlag und das Erscheinungsbild der Publikationsreihe. Nachdem 2007 der 24. und letzte Band der »Forschungen zur Rechtsarchäologie und Rechtlichen Volkskunde« erschienen war, starteten 2008 die Professoren Kocher, Lück und Schott als neue Herausgeber, die Nachfolgereihe »SIGNA IVRIS«. Diese veröffentlichte bis 2018 bereits 16 Bände. Inhaltlich bildet sie die Fortsetzung ihrer Vorgängerin. Äusserlich aber sind einige Unterschiede zu erkennen. Es änderte sich die Umschlagfarbe und das Schriftbild. Neben den bisherigen Schwarz-weiss-Illustrationen erscheinen nun etliche farbig und der Einband erfuhr eine Verbesserung.

Als neuester Beitrag entstand in neunmonatiger Arbeit ein Registerband, der als benutzerfreundliches Hilfsmittel den Zugang zu den beiden Forschungsreihen erleichtert.

 

 

 

Buchcover: 100 Begriffe aus dem Kammerrecht

Winfried Kluth {Hrsg.}

100 Begriffe aus dem Kammerrecht

Hardcover, 238 Seiten
ISBN 978-3-941226-59-3
19,80 €


Über den Inhalt

Das Kammerrecht ist in den letzten Jahren unter dem Einfluss der Rechtsprechung für die ehrenamtliche Tätigkeit in den Kammerorganen immer bedeutsamer geworden. Gründliche und aktuelle Kenntnisse über den rechtlichen Rahmen, den die Kammern und ihre Organe bei ihrer Tätigkeit beachten müssen, sind zu einem zentralen Aspekt der Sorgfaltspflichten geworden, den die ehrenamtlich Tätigen in den Kammerversammlungen, Präsidien und Ausschüssen einhalten müssen.

Mit den 100 Begriffen aus dem Kammerrecht stellt das Institut für Kammerrecht jetzt eine kompakte Einführung zur Verfügung, die für eine Grundorientierung zu Beginn einer ehrenamtlichen Tätigkeit sowie als schneller Ratgeber im Kammeralltag genutzt werden kann. Spezialisten des Kammerrechts vermitteln in wissenschaftlich fundierten prägnanten Texten die wesentlichen Orientierungen und verweisen auf weiterführende Informationsquellen.

Ergänzend können die aktuellen Informationsangebote auf der Website des Instituts für Kammerrecht www.kammerrecht.de genutzt werden.